Tussenhausener Krimi-Dinner 2021

G'schwätzt mit ...

Hansi Schmid, Spielleiter

Bisher warst Du als Spielleiter und Schauspieler in hintergründigen Lustspielen 'unterwegs'. Mit dem Krimi-Dinner wechselst Du das Genre. Siehst Du große Unterschiede?

 

So genau kann ich das jetzt am Anfang noch nicht sagen. Aber natürlich ist das schon eine etwas andere Schiene!

 

Zum ersten Mal seit langer Zeit spielt Ihr nicht auf Eurer Bühne, sondern in Rammingen im Gasthof Stern. Neue Bühne, teilweise neues Equipment - andere Vorgehensweise wie bisher?

 

Ja, die Vorbereitung ist schon schwieriger, da das ganze Umfeld anders ist.

 

Der Krimi ist dramaturgisch anders gestrickt als die bisher von Euch aufgeführten Stücke. Worauf gilt es Deiner Meinung nach zu achten?

 

Gestik und Mimik sind auch hier ein ganz wichtiger Grundstein.

 

In dem Stück treten 7 Personen auf. Drei Pärchen und ein Gastwirt. Gab es bei der Zusammensetzung der Rollen Besonderheiten, die es zu berücksichtigen galt?

 

Nein, das mache ich nach meinem Bauchgefühl - wie immer!

 

In den bisherigen Stücken hat das Theater Tussenhausen immer wieder mit überraschenden Effekten - optisch und akustisch - das Publikum begeistert. Ist in dieser Richtung wieder etwas geplant?

 

Das ist bei den Gegebenheiten vor Ort nicht so einfach, aber wir werden sehen!

 

Im Krimi ist nicht nur wichtig, was passiert oder gesagt wird, sondern es kommt hier oft auf die Zwischentöne an. Das 'wie' in Körpersprache und Mimik gibt oft Aufschlüsse, wer der Bösewicht ist. Siehst Du da Unterschiede zum bisherigen Schauspielen? Eine neue schauspielerische Herausforderung?

 

Eigentlich nicht. Natürlich liegt der Schwerpunkt bei der ernsten Darbietung der jeweiligen Rolle, denke ich. Aber bin selber gespannt. Lassen wir uns überraschen.

 

 

                                                                       Lieber Hansi, vielen Dank für das Gespräch!